Deutscher Gewerkschaftsbund

03.04.2018
Tag der Arbeit

Der 1. Mai 2018 in der Region Nord-Ost-Niedersachsen

„Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“

„Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ lautet das Motto des DGB am 1. Mai 2018. Bundesweit rufen die Gewerkschaften zu Kundgebungen zum Tag der Arbeit auf. Die zentrale DGB-Kundgebung mit dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann findet in Gelsenkirchen statt.

In der DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen finden Kundgebungen in Celle, Lüneburg, Uelzen und Lüchow statt. In Lüneburg wird der erste Mai mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt eröffnet. Neben Betriebsräten aus der Region werden auch wieder einzelne Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften sprechen.

Am Tag der Arbeit werden die Gewerkschaften natürlich die Themen setzen, die die Politik unbedingt angehen muss, um Deutschland sozialer und gerechter zu machen.

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben viel erreicht. Mit der DGB-Rentenkampagne haben wir erfolgreich die politische Agenda gesetzt – das Rentenniveau wird stabilisiert. Es wird auch einfacher, bei Teilrenten dazu zu verdienen und die Zwangsverrentung wird eingeschränkt.

Die Tariflöhne sind 2017 für mehr als 19 Millionen Beschäftigte um 2,4 Prozent gestiegen. Damit haben die Gewerkschaften und der DGB die Konjunktur maßgeblich gestützt, Wachstum, Kaufkraft und Steuereinnahmen erhöht und Arbeitsplätze gesichert.

Dem DGB ist es gelungen, die technikzentrierte Debatte über die „Digitalisierung der Arbeitswelt“ zu beeinflussen und stattdessen den Menschen in ihren Mittelpunkt zu rücken. Die Digitalisierung wird nicht mehr ohne die Perspektive der Beschäftigten diskutiert. Gute Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutz stehen nun für viele Akteure an erster Stelle. Vor allem in der Arbeitszeitdebatte haben der DGB und die Gewerkschaften die Forderungen der Arbeitgeberseite nach einer grenzenlosen Flexibilisierung auf Kosten der Beschäftigten abgewehrt.

Dieser Kampf ist noch nicht beendet und wir werden weiter hartnäckig bleiben.

 

Termine zum 1. Mai 2018

Geschichte des 1. Mai

Ge­schich­te des 1. Mai: Vom Kampf­tag zum Fei­er­tag
Friedrich-Ebert-Stiftung
Im Jahre 1890 begingen erstmals Millionen arbeitender Menschen in Europa und in den USA gleichzeitig den »Weltfeiertag der Arbeit«. Um sozialen Ausgleich und Deeskalation des Klassenkonflikts bemüht wurde der 1. Mai 1900 als bezahlter - zunächst halber - Feiertag einführt.
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Der Tag der Ar­beit und sei­ne Ge­schich­te
DGB/Simone M. Neumann
Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung – der 1. Mai ist ein Datum von großer Symbolkraft. Als die Geburtsstunde des Tages der Arbeit gelten heute die „Haymarket Riots“ von Chicago im Jahr 1886. 2011 jährte sich dieses zum 125. Mal. Zu diesem Anlass erinnerte der DGB an die wichtigsten Meilensteine der Geschichte mit einer kleinen Serie.
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