Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 01 - 17.03.2012

Solidarität ist das Gebot der Stunde

DGB Kreisvorstände diskutieren Eurokrise und Streiks im öffentlichen

Auf der Jahrestagung der DGB Kreisvorstände der Region
Nord-Ost-Niedersachsen an diesem Wochenende in Undeloh
standen Eurokrise und die Tarifauseinandersetzung im öffentlichen
Dienst im Zentrum der Diskussionen.
„Wir beobachten die jetzige Krise mit größter Sorge“, sagt Lennard
Aldag, Geschäftsführer der DGB Region Nord-Ost-
Niedersachsen. Denn die verordnete Sparpolitik für Griechenland
sei wirtschafts- und sozialpolitisch völliger Unsinn: „Die Kolleginnen
und Kollegen in Griechenland haben diese Krise nicht
verursacht. Die Schlagzeilen über „faule“ Griechen sind falsch
und populistisch, alle Fakten belegen das.“
Im Vergleich würden griechische Beschäftigte länger arbeiten
und hätten weniger Urlaub. Und durch die unsinnige Sparpolitik
verschärfe sich die Lage noch einmal dramatisch. Die Folgen
seien Rezession und horrende Arbeitslosigkeit.
„Für uns Gewerkschafter gilt daher: Solidarität mit unseren Kolleginnen
und Kollegen in Hellas ist das Gebot der Stunde“, so
Aldag weiter.
Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klausurtagung
auch in Bezug auf die Streiks im öffentlichen Dienst.
Nach zehn Jahren Reallohnverlust und stetig steigenden Anforderungen
im Beruf seien kräftig steigende Löhne nur logisch
und gerecht.


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Presserechtlich verantwortlich

Dr. Matthias Richter-Steinke, Regionsgeschäftsführer

DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen

Heiligengeiststraße 28 21335 Lüneburg


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