Deutscher Gewerkschaftsbund

22.12.2015
Demonstration nach Brandanschlag

Kein Platz für Fremdenfeindlichkeit in unserer Region

Bad Bevensen

DGB/Roglin

Nachdem Unbekannte im niedersächsischen Kurort Bad Bevensen im Landkreis Uelzen in einer geplante Flüchtlingsunterkunft randalierten und einen Brand- und Wasserschaden verursacht hatten, beteiligte sich der DGB Kreisverband Uelzen und die DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen am 19.12.15 an einer groß angelegten Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit.

„Die Täter müssen ermittelt und bestraft werden!" forderte der Uelzener DGB Kreisvorsitzende Jürgen Roglin. Es müsse alles getan werden, damit geflüchtete Menschen sicher und angstfrei in unserer Gesellschaft leben könnten. DGB Regionsgeschäftsführer Matthias Richter-Steinke schloss sich dem an und ergänzte: „Politik und Gesellschaft müssen Hetzern und Brandstiftern entschlossen entgegen treten“. Der DGB werde sich daher auch weiterhin für eine gelebte Willkommenskultur in der Region stark machen, so Richter-Steinke weiter.

Rund 500 TeilnehmerInnen zogen gemeinsam vom Bahnhof durch die Innenstadt Bad Bevensens zum Anschlagsort, einem leerstehenden Supermarkt. Bereits tags zuvor hatten rund 150 TeilnehmerInnen in der Bevensener Innenstadt eine Mahnwache durchgeführt und ihre Solidarität mit den geflüchteten Menschen bekundet.


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