Deutscher Gewerkschaftsbund

19.11.2012

DGB fordert mehr "Chancengleichheit durch Bildung"

Für eine bessere Chancengleichheit in der Bildung setzt sich der Deutsche

Gewerkschaftsbund in Niedersachsen ein. Der Bezirksvorstand des DGBBezirks

Niedersachsen – Bremen - Sachsen-Anhalt hat dazu in seiner

heutigen Sitzung (19.11.) das DGB-Positionspapier „Chancengleichheit

durch Bildung – Übergänge gestalten“ beschlossen, das die bildungspolitischen

Positionen und Forderungen des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften

abbildet.

Der DGB-Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle verdeutlicht: „Mit Chancengleichheit

meinen wir gleiche Möglichkeiten in der Bildung für alle Menschen

unabhängig vom sozialen Milieu, aus dem sie stammen.“ Die Forderungen

nach mehr Chancengleichheit ziehen sich durch alle Bildungsbereiche

– vom Elementarbereich und der Schulpolitik über die Berufliche

Bildung und Hochschulen bis hin zur Fort- und Weiterbildung für Erwachsene.

Zu den Forderungen zählt unter anderem im Einzelnen:

- Verbesserung der Qualitätsstandards in den KITAS, qualifizierte

Fort- und Weiterbildung und bessere Beschäftigungsbedingungen

für das Personal

- kostenfreie Krippenplätze und eine Abschaffung der KITAGebühren

- Gründung von integrierten Gesamtschulen ohne Einschränkungen

- Weiterentwicklung der Grundschulen zu inklusiven Ganztagsgrundschulen

- flexible Schulzeit mit individualisierten Lernzeiten statt Abitur nach

12 Jahren

- Vergrößerung der Anzahl der Ganztagsschulen

- nachhaltige Berufs- und Lebensweltorientierung in allen Schulformen

spätestens ab der achten Klasse.

- Ausbildungsgarantie für alle Jugendliche

- Abschaffung der Studiengebühren

- Verstärkung der Öffnung der Hochschulen für Menschen aus allen

Gruppen der Gesellschaft

- Entwicklung eines Erwachsenenbildungskonzeptes zur Förderung

von lebenslangem Lernen


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