Deutscher Gewerkschaftsbund

16.12.2014

Weihnachtsmänner und Engel als "Handelshemmnis"

Gewerkschaftliche Weihnachtsmänner und Engel zogen durch Geschäftsstraßen im Heidekreis, verteilten Infos gegen Freihandelsabkommen und Süßigkeiten.

Vor den Büros der Bundestagsabgeordneten Grindel, CDU und Klingbeil SPD, in Walsrode posierten einige der Geschenkebringer für Fotos. Da sie statt TTIP-Freihandel der Konzerne zwischen EU und USA für fairen Handel eintreten, erklärten sie sich zu "Handelshemmnissen". Der verdi-Weihnachtsmann erläuterte: "Merkel und Erz-BEngel Gabriel wollen die TTIP- und CETA-Verträge durchpeitschen. Mit den Freihandelsabkommen können dann US-Konzerne EU-Staaten verklagen, wenn die sozialen und Umweltbedingungen für den Profit ein "Handelshemnis" darstellen".

Ein DGB-Engel zählte auf, welche "ungewünschten Geschenke wir dann bekommen: mehr Billigjobs, Streikverbot, Unbezahlbare Gesundheitsleistungen, Genfood, Grundwasserverseuchung durch Fracking, Sozialabbau, Privatisierungen, Kommunen ohne Gewerbesteuer und geheime Schiedsgerichte, die darüber entscheiden."  "Wenn Klingbeil und Grindel den Raubtierkapitalismus-Freihandel aufs Pferd helfen gibts welche mit der Rute", sind sich die roten Weihnachtsmänner und weißen Engel einig.

Fritz Patzelt und Charly Braun

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