Deutscher Gewerkschaftsbund

12.09.2013

Diskussionsveranstaltung über Die Vier-in-Einem-Perspektive

Utopien entwickeln und umsetzen

Diskussionsveranstaltung der DGB Jugend Lüneburg über die „Vier-in-einem-Perspektive – Eine Utopie von Frauen für alle Menschen“

Zunehmende Flexibilisierung, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und umgreifende Unsicherheit bei ArbeitnehmerInnen – so sieht die Realität in der Arbeitswelt heute aus. Doch spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise wird der Ruf nach Alternativen, nach der Umstrukturierung des Wirtschaftssystems laut.

Die DGB Jugend Lüneburg nimmt nun den „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ am 7. Oktober 2013 zum Anlass, um über die von der Soziologin Frigga Haug entwickelte „Vier-in-einem-Perspektive“ als Perspektive und Kompass politischer Veränderung zu diskutieren. Als Referentin erwartet die DGB Jugend Katharina Schwabedissen, Mitglied der Feministischen Sektion des INKRIT (Berliner Institut für kritische Theorie) sowie der Frauenredaktion des Argument-Verlags. Sie wird im Rahmen der DGB-Vortragsreihe „Goodbye capitalism“ das Konzept vorstellen und gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die verschiedenen Aspekte der Perspektive diskutieren.

Hinter der „Vier-in-einem-Perspektive“ steht die Utopie, eine gerechtere und humanisierte Gesellschaft zu schaffen. Ziel ist es, eine Politik von unten zu gestalten. Kurz zusammengefasst, sollen die Bereiche Erwerbsarbeit, Reproduktion, Politik sowie Kultur als  gemeinsam gedacht und nicht, wie sonst, getrennt voneinander und sich ausschließend betrachtet werden. Vier in Eins birgt das Potenzial, festgefahrene Geschlechterverhältnisse aufzubrechen und ein gutes Leben sowie gute Arbeitsbedingungen – in allen Bereichen - für alle zu ermöglichen.

 


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