Deutscher Gewerkschaftsbund

22.11.2017

Vorstand des DGB wiedergewählt

Kreisverband Heidekreis bestätigt

DGB-Konferenz wählt Charly Braun und Carsten Soltwedel
Resolution für kostendeckende Klinikfinanzierung

Bei der Delegiertenkonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Heidekreis fand die Tätigkeit des DGB-Kreisvorstandes deutliche Zustimmung. In der Filmdokumentation von Karl-Heinz Röder und an Wandzeitungen voller flyer und Artikel wurde die breite Tätigkeit dargestellt. Die reicht von Unterstützung bei Arbeitskämpfen, Infos zu Arbeitsrechtsfragen, Aufklärung künftiger Azubis über Rechte im Betrieb, Bündnisarbeit gegen Sozialabbau, Rassismus und Freihandelsabkommen, Internationale Solidarität, kreative Straßenaktionen, tausende Rosen zum Weltfrauentag, Erarbeitung eines detaillierten kommunalen Forderungskatalogs, eigener Sendeplatz bei radioflora.de, Lokalgeschichte der Arbeit, gemeinsame Feste bis zum Vorlesen in Kitas. In einem Kurzbericht stellte Charly Braun die "Krisenhaftigkeit des globalen Kapitalismus", Zunahme von Armut und prekärer Beschäftigung sowie die Abwehrkämpfe von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen so dar, wie sie sich im Heidekreis zeigen. Er erklärte: "Wir setzen nicht auf Parteien als Stellvertreter unserer Interessen, sondern arbeiten stattdessen solidarisch mit vielen Bündnisgruppen zusammen, denn gemeinsam sind wir stark".

Einstimmig wieder gewählt wurde die bewährte Vorstandsspitze: 1.Vorsitzender Charly Braun/ ver.di, Sozialarbeiter aus dem Aller-Leine-Tal, 2.Vorsitzender Carsten Soltwedel/ NGG, Betriebsratsvorsitzender der Emslandstärke in Wietzendorf und Schriftführer Rudi Pagel/ ver.di, Personalratsvorsitzender der Gemeinde Bomlitz. Dem Kreisvorstand gehören ferner an: Detlef Scherer und Peggy Verges, beide BCE und Betriebsrat Industriepark Bomlitz, Uschi Bock GEW Soltau, Gerhard Kuhnke EVG Soltau, Alan Catlin ver.di / Betriebsrat Schenker, Wolfgang Reiswig GdP, Fabiola Richter/ Bispingen und Maria Rodriguez-Gonzales/ Bomlitz beide IG Metall.

Eine lebhafte Diskussion zum geplanten Sparprogramm des Heidekreis-Klinikums (HKK) führte zur einstimmig beschlossenen Resolution. Darin wird kritisiert, dass die ohnehin überlasteten Klinikbeschäftigten auch noch Gehaltsversicht üben sollen. Die finanzielle Lage und Versorgungsqualität des HKK und aller Kliniken sei nur zu retten durch Wiedereinführung des Kostendeckungsprinzips und durch gesetzliche Mindestpersonalregelung. Dafür wollen die Gewerkschafter gern gemeinsam mit den Klinikverantwortlichen kämpfen.

DGB Kreisverband Heidekreis

Teilnehmende der Delegiertenkonferenz im Heidekreis. DGB

DGB HK

Vorsitzender Charly Barun und Stellvertreter Carsten Soltwedel links DGB


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